Zu einem doch eher ungewöhnlichen Zusammentreffen kam es eines Nachmittags auf einer Bundesstraße in Niederösterreich. Katzen mit einer Beute im Maul zu begegnen wäre nicht wirklich überraschend, daß uns jedoch unvermutet ein Hund gegenüberstand, dessen Jagdopfers Flügel auf beiden Seiten des Mauls herausragten, war nicht gerade eine Begegnung der alltäglichen Art.
Der Hund mit seiner Beute
Herr Hund, ein offensichtlich geübter Jäger und standesgemäßer prächtiger Vertreter seiner Zunft, war jedoch weder bereit zu teilen, noch gewillt sich angesichts des Verkehrsaufkommens “begleiten” zu lassen. So querte er die Bundesstraße um dann in einen asphaltieren Güterweg einzubiegen so frei nach dem Motto: “Der Kutscher kennt den Weg”. Als er merkte, daß wir ihm folgten, suchte er kurzfristig Unterschlupf in einem angrenzenden Maisfeld.
Umsichtig, der kleine Wilderer
Fast narrend stand er dann plötzlich hinter uns, ließ sich abermals abbilden um dann im Galopp den Heimweg fortzusetzen. Uns blieb nur den nachkommenden Verkehr auf das bewegliche Hindernis auf der Straße aufmerksam zu machen und dem Herrn guten Appetit zu wünschen. Weniger amüsant wäre dieser Beitrag allerdings ausgefallen, wenn es zu einem Verkehrunfall gekommen wäre. Aber scheinbar verfügt Herr Hund über eine gute Verkehrserziehung, ob sich allerdings die legitimierte Zunft der Jagenden davon beeindrucken lassen würde …
ab nach Hause
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